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Transire suum pectus mundoque potiri

Faust’s Monolog 26 January, 2008

Filed under: Philosophy — Nikolas Karalis @ 4:21 pm

One of the most beautiful examples of German literature, is Goethe’s Faust.
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Today, when I found a few verses of a Goethe’s poem in an interesting book

that I’m reading these days, the following verses from Faust came to my mind.

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I used to know them when I was younger and repeat them from time to time, so here they are…

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A beautiful soundtrack is The Damnation of Faust by Hector Berlioz

in addition to the classic Szenen aus Goethe’s Faust by Robert Schumann

which can be found here.

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You can find an English translation of the drama here.

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Faust

Johann Wolfgang von Goethe

Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh’ ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!

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Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr’
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum -
Und sehe, daß wir nichts wissen können!
Das will mir schier das Herz verbrennen.

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Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel -

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Dafür ist mir auch alle Freud’ entrissen,
Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
Die Menschen zu bessern und zu bekehren.

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Auch hab’ ich weder Gut noch Geld,
Noch Ehr’ und Herrlichkeit der Welt;
Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab’ ich mich der Magie ergeben,
Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimnis würde kund;

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Daß ich nicht mehr mit sauerm Schweiß
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält,
Schau’ alle Wirkenskraft und Samen,
Und tu’ nicht mehr in Worten kramen.


 

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